Bei der Herstellung prägen schwere Stahlwalzen das Relief in das zwei bis dreilagige Papier.
Die sogenannte Standfeste Prägung bewirkt, dass die Prägung bei fehlerfreiem Tapezieren
vollständig erhalten bleibt.
Es gibt zwei verschiedene Sorten von Prägetapeten:
- Weiße Hochprägetapeten:
Diese müssen nach dem verkleben überstrichen werden. Dazu eignen sich besonders
seidenglänzende Dispersionsfarben. Die Struktur wird durch die seidenglänzende
Beschichtung besonders hervorgehoben.
- Bedruckte Hochprägetapeten:
Die bereits geprägten Tapeten durchlaufen eine weitere Maschine bei der diese mittels
Siebdruckverfahren bedruckt werden. Der Siebdruck wird meist für anspruchvolle Tapeten
eingesetzt und eignet sich besonders für große Muster oder für kleine Auflagen.
Prägetapeten gibt es in verschiedenen Reliefmustern wie z.B. Flecht-, Gewebe-, Fischgrät-,
Ornamentmuster, Putzstrukturen.